„Nach der Arbeit bin ich so erschöpft, dass ich zu nichts mehr Lust habe. Meine Freunde habe ich schon lange nicht mehr getroffen.“

Daria (22), Auszubildende in der Altenpflege

Hallo, ich bin Daria, Auszubildende in einem Seniorenzentrum. Ich habe meine Ausbildung erst letztes Jahr begonnen, daher sind mir viele Abläufe noch nicht bekannt und ich muss häufiger mal bei Kollegen nachfragen. Meine Kollegen haben allerdings meistens selbst nicht genug Zeit oder stehen total unter Druck, wodurch ich dann immer nur eine sehr kurze Antwort erhalte oder ein genervtes „Das musst du doch jetzt endlich mal alleine hinbekommen“. Eine Kollegin ist immer besonders abweisend zu mir und kritisiert mich auch oft in großer Runde. Ich habe auch das Gefühl, als Auszubildende viel Wichtiges zu verpassen und nicht richtig eingebunden zu werden, was meine Arbeit zusätzlich erschwert. Ich fühle mich momentan überhaupt nicht mehr wohl und obwohl ich vor zwei Jahren erfolgreich aufgehört habe zu rauchen, schaffe ich es in der letzten Zeit nicht mehr ohne Raucherpausen. Ich bin die einzige Auszubildende und meine Kollegen sind alle weit älter als ich – aufmunternde Gespräche mit jemandem, dem es ähnlich geht, sind daher auch nicht drin. Meine Freunde sind alle in kaufmännischen Berufen tätig, daher kann ich mich auch privat kaum austauschen. Das führt dazu, dass ich inzwischen überhaupt keine Lust mehr habe, etwas mit Freunden zu unternehmen und ziehe mich lieber zurück. Ich würde so gerne etwas ändern, aber weiß einfach nicht, wie ich mit dem ganzen Stress klar kommen soll.

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben, könnte das folgende Training vielleicht hilfreich für Sie sein.

Trainingsvorschläge

An wen richtet sich das Training?

Das Training richtet sich an Pflegekräfte und Führungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen, die sich mit der Gestaltung ihrer Arbeitsaufgaben, der Weitergabe von Informationen und der Beteiligung von Mitarbeitenden auseinandersetzen wollen.

Was erwartet mich?

Als Trainingsteilnehmer*in erfahren Sie,

  • wie Sie Arbeitsaufgaben angenehmer gestalten können
  • wie ein guter Informationsfluss in stationären Pflegeeinrichtungen sichergestellt werden kann
  • wie Übergaben, Besprechungen und weitere Bausteine zu einem gelungenen Informationsfluss beitragen
  • wie Mitarbeitende an Entscheidungen in der Einrichtung beteiligt werden können
  • wie eine Dienstplangestaltung aussehen kann, bei der Mitarbeitende sich einbringen können
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An wen richtet sich das Training?

Das Training wurde für Beschäftigte entwickelt, die sich zunehmend durch ihre Arbeit erschöpft fühlen und deren Leistungsfähigkeit und Lebensfreude durch Stress gemindert werden. Das Training wurde hier speziell auf die Situation von Pflegekräften angepasst.

Was erwartet mich?

Sie trainieren,

  • beeinflussbare Probleme wirksam zu lösen,
  • nicht beeinflussbare Probleme auszuhalten,
  • Aktivitäten in Ihren Alltag zu integrieren, aus denen Sie neue Kraft schöpfen können.

Ist das Training wirksam?

Das Training wurde in sechs verschiedenen Studien auf seine Wirksamkeit hin untersucht (Heber, 2016). In allen Studien konnten Trainingsteilnehmenden ihr Stresslevel gegenüber einer Wartekontrollgruppe deutlich reduzieren. Hier gelangen Sie zur Originalstudie

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An wen richtet sich das Training?

Das Training ist für Personen gedacht, die vorhandene Stärken trainieren und ausbauen möchten, um sich gegen Stress zu schützen, um für Herausforderungen gut gewappnet zu sein

Was erwartet mich?

  • Sie lernen Ihre eigenen Stärken im Umgang mit Stress und schwierigen Situationen kennen.
  • Sie trainieren, Ihre Aufmerksamkeit im Alltag auf Ihre Stärken zu lenken.
  • Sie üben, wie Sie zuversichtlich und optimistisch Herausforderungen angehen, Beziehungen pflegen und gut für sich selbst sorgen.

Ist das Training wirksam?

Das Training wurden bereits in mehreren wissenschaftlichen Studien untersucht.

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