„Ständig kommen neue Anordnungen von der Klinikleitung. Es ist für mich immer schwieriger, meinem Team das zu vermitteln. Ich habe Angst als Leitungsperson zu scheitern.“

Thomas (55), Stationsleiter im Krankenhaus

Ich arbeite schon einige Jahre als Stationsleiter und habe einiges erlebt. Aber in den letzten Jahren hat sich der Zeitdruck bei meiner Arbeit so erhöht, dass es gar nicht mehr zu bewältigen ist. Ständig kommen neue Anordnungen von der Klinikleitung. Es ist für mich immer schwieriger, meinem Team das zu vermitteln. Ich habe ohnehin den Eindruck, dass mein Team an mir zweifelt und bräuchte dringend Unterstützung in Sachen Mitarbeiterführung. Ich weiß, was ich fachlich drauf habe, aber ich habe Angst als Führungskraft zu scheitern. Der ganze Druck bei der Arbeit geht auch an meiner Familie nicht spurlos vorbei. Ich reagiere oft sehr gereizt wegen Kleinigkeiten und ohne mein Feierabendbier gelingt es mir mittlerweile gar nicht mehr richtig von der Arbeit abzuschalten.

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben, könnte das folgende Training vielleicht hilfreich für Sie sein.

Trainingsvorschläge

An wen richtet sich das Training?

Das Training richtet sich an Mitarbeitende und Führungskräfte in Krankenhäusern, die zu einer gesundheitsförderlichen Organisationskultur beitragen möchten.

Was erwartet mich?

Als Trainingsteilnehmer*in lernen Sie

  • wie die Kultur am Arbeitsplatz mit der Gesundheit der Beschäftigten zusammenhängt
  • grundlegende Kommunikationstechniken kennen
  • Möglichkeiten zur Mitgestaltung eines positiven Arbeitsklimas kennen, in dem Wertschätzung, Unterstützung und Fürsorge groß geschrieben werden
  • Konflikte im Krankenhaus aktiv anzugehen und zu bewältigen
  • was eine gute Fehlerkultur ausmacht
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An wen richtet sich das Training?

Das Training richtet sich an Pflegekräfte und Führungskräfte in Krankenhäusern, die sich mit der Gestaltung ihrer Arbeitsaufgaben, der Weitergabe von Informationen und der Beteiligung von Mitarbeitenden auseinandersetzen wollen.

Was erwartet mich?

Als Trainingsteilnehmer*in erfahren Sie,

  • wie Sie Arbeitsaufgaben angenehmer gestalten können
  • wie ein guter Informationsfluss in Krankenhäusern sichergestellt werden kann, sowohl innerhalb des Pflegeteams als auch mit anderen Berufsgruppen
  • wie Übergaben, Besprechungen und weitere Bausteine zu einem gelungenen Informationsfluss beitragen
  • wie Mitarbeitende an Entscheidungen im Krankenhaus beteiligt werden können
  • wie eine Dienstplangestaltung aussehen kann, bei der Mitarbeitende sich einbringen können
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An wen richtet sich das Training?

Das Training wurde für Beschäftigte entwickelt, die sich zunehmend durch ihre Arbeit erschöpft fühlen und deren Leistungsfähigkeit und Lebensfreude durch Stress gemindert werden. Das Training wurde hier speziell auf die Situation von Pflegekräften angepasst.

Was erwartet mich?

Sie trainieren,

  • beeinflussbare Probleme wirksam zu lösen,
  • nicht beeinflussbare Probleme auszuhalten,
  • Aktivitäten in Ihren Alltag zu integrieren, aus denen Sie neue Kraft schöpfen können.

Ist das Training wirksam?

Das Training wurde in sechs verschiedenen Studien auf seine Wirksamkeit hin untersucht (Heber, 2016). In allen Studien konnten Trainingsteilnehmenden ihr Stresslevel gegenüber einer Wartekontrollgruppe deutlich reduzieren. Hier gelangen Sie zur Originalstudie

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An wen richtet sich das Training?

Das Training ist für Personen gedacht, die oft Probleme haben, erholsam zu schlafen. Es richtet sich an Personen, denen das "Abschalten" von beruflichen Problemen schwer fällt und die neugierig sind, Dinge zur besseren Regeneration ganz praktisch in ihrem Alltag auszuprobieren.

Was erwartet mich?

Sie lernen,

  • Methoden zur Förderung von erholsamem Schlaf,
  • Techniken zur gedanklichen Distanzierung von beruflichen Problemen,
  • Wege zu einem aktiven Erholungsverhalten kennen.

Ist das Training wirksam?

Das Training wurde in drei verschiedenen Studien auf seine Wirksamkeit hin untersucht (Thiart, 2015). In allen Studien konnten Trainingsteilnehmenden ihre Schlafbeschwerden gegenüber einer Wartekontrollgruppe deutlich reduzieren. Hier gelangen Sie zur Originalstudie

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