„Es fällt mir immer schwerer, geduldig und einfühlsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern umzugehen. Mir fehlt hierfür meist einfach selbst die Energie.“

Sabine (54), Altenpflegerin

Mein Name ist Sabine und ich bin seit 35 Jahren im Altenpflegeheim tätig. Ich liebe die Arbeit mit Menschen, auch wenn das natürlich seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich bringt. Die letzten beiden Jahre haben mir schon ganz besonders zugesetzt. Ich kann in der Tat verstehen, dass sich durch die Beschäftigungsverhältnisse immer weniger junge Menschen für einen Pflegeberuf entscheiden. Dies wird bei uns allerdings zu einem immer größer werdenden Problem, da oft niemand mehr nachkommt, wenn eine Kollegin aufhört oder in Rente geht. Die Mehrarbeit bleibt dann natürlich an uns hängen und meistens werden mir noch umso mehr Aufgaben übertragen, da ich die Erfahrenste in unserem Team bin. Bei mir und auch bei meinen Kolleginnen ist der Stresspegel dann oft so hoch, dass die Kommunikation leidet. Es entstehen dann häufig Missverständnisse und kleine Konflikte, was die Atmosphäre im Team belastet. Meistens grübele ich dann zu Hause darüber immer noch lange nach und mir fällt dann nur noch auf, was alles nicht gut läuft, statt auch mal zu sehen, was wir an dem Tag wieder alles geschafft haben.

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben, könnte das folgende Training vielleicht hilfreich für Sie sein.

Trainingsvorschläge

An wen richtet sich das Training?

Das Training richtet sich an Mitarbeitende und Führungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen, die zu einer gesundheitsförderlichen Organisationskultur beitragen möchten.

Was erwartet mich?

Als Trainingsteilnehmer*in lernen Sie

  • wie die Kultur in einer Pflegeeinrichtung mit der Gesundheit der Beschäftigten zusammenhängt
  • grundlegende Kommunikationstechniken kennen
  • Möglichkeiten zur Mitgestaltung eines positiven Arbeitsklimas kennen, in dem Wertschätzung, Unterstützung und Fürsorge groß geschrieben werden
  • Konflikte in der Einrichtung aktiv anzugehen und zu bewältigen
  • was eine gute Fehlerkultur ausmacht
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An wen richtet sich das Training?

Das Training richtet sich an Pflegekräfte, die verstärkt dazu neigen, sich Sorgen über die Zukunft zu machen oder über Vergangenes und Unerfreuliches zu grübeln.

Was erwartet mich?

Sie lernen,

  • stärkere Kontrolle über Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen,
  • gerade im Alltagsstress auch die (kleinen) positiven Erlebnisse besser wahrnehmen zu können,
  • erfreuliche Ereignisse mittels Dankbarkeits-Tagebuch bzw. Fotos intensiver erleb- und spürbarer werden zu lassen,
  • positive Gefühle von Zufriedenheit, Dankbarkeit oder Freude zu vertiefen.

Ist das Training wirksam?

Das Training wurde in verschiedenen Studien auf seine Wirksamkeit hin untersucht. In allen Studien konnten Trainingsteilnehmenden Grübelgedanken gegenüber einer Wartekontrollgruppe deutlich reduzieren. Hier gelangen Sie zur Studie.

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An wen richtet sich das Training?

Das Training ist für Personen gedacht, die oft Probleme haben, erholsam zu schlafen. Es richtet sich an Personen, denen das "Abschalten" von beruflichen Problemen schwer fällt und die neugierig sind, Dinge zur besseren Regeneration ganz praktisch in ihrem Alltag auszuprobieren.

Was erwartet mich?

Sie lernen,

  • Methoden zur Förderung von erholsamem Schlaf,
  • Techniken zur gedanklichen Distanzierung von beruflichen Problemen,
  • Wege zu einem aktiven Erholungsverhalten kennen.

Ist das Training wirksam?

Das Training wurde in drei verschiedenen Studien auf seine Wirksamkeit hin untersucht (Thiart, 2015). In allen Studien konnten Trainingsteilnehmenden ihre Schlafbeschwerden gegenüber einer Wartekontrollgruppe deutlich reduzieren. Hier gelangen Sie zur Originalstudie

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